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Sensor- und Computerassistierte Wirbelsäulentraktion (s-caT)

Segmentfokussierte Entlastung der Wirbelsäule.

Sensor- und Computerassistierte Wirbelsäulentraktion (s-caT)

Beschwerden an der Hals- oder Lendenwirbelsäule können durch unterschiedliche Strukturen ausgelöst werden. Häufig spielen Bandscheiben, kleine Wirbelgelenke, Nervenstrukturen, Muskulatur und Beweglichkeit einzelner Wirbel­säulen­segmente zusammen. Die Sensor- und Computerassistierte Wirbel­säulen­traktion (s-caT) ermöglicht eine gezielte Entlastung einzelner Wirbel­säulen­segmente. Ziel ist es, den Druck auf betroffene Strukturen zu reduzieren, die Segmentbeweglichkeit zu verbessern und gereizte Nervenstrukturen zu entlasten.

Ob die Behandlung für Ihre Beschwerden infrage kommt, klären wir auf Grundlage einer sorgfältigen Diagnostik und Ihrer individuellen Situation.

Gezielte Wirbelsäulenbehandlung

Sensor- und Computer­assistierte Wirbel­säulen­traktion (s-caT) auf einen Blick

Direktkontakt
  • Computergesteuerte Entlastung einzelner Wirbelsäulensegmente
  • Anwendung an Hals- und Lendenwirbelsäule
  • Zielgerichtete Reduktion mechanischer Belastung
  • Entlastung von Bandscheiben und Nervenstrukturen
  • Nichtoperative Behandlungsmöglichkeit
  • Individuelle Planung nach sorgfältiger Diagnostik
  • Kombination mit weiteren konservativen Therapieverfahren möglich

Was ist die Sensor- und Computerassistierte Wirbelsäulentraktion (s-caT) ?

Die Sensor- und Computerassistierte Wirbelsäulentraktion (s-caT) ist ein computergesteuertes Therapieverfahren zur segmentfokussierten Dekompression der Wirbelsäule.

Dabei werden einzelne Bereiche der Hals- oder Lendenwirbelsäule gezielt entlastet. Die Behandlung soll dazu beitragen, den Druck im Bereich der Bandscheiben zu reduzieren, die Beweglichkeit einzelner Segmente zu verbessern und gereizte Nervenstrukturen zu entlasten.

Im Unterschied zu allgemeinen Traktionsverfahren wird die Behandlung individuell geplant und auf den betroffenen Wirbelsäulenabschnitt abgestimmt.

Für welche Beschwerden kann die s-caT sinnvoll sein?

Die s-caT kann unter anderem infrage kommen bei:

  • Bandscheibenbeschwerden
  • Beschwerden der Halswirbelsäule
  • Beschwerden der Lendenwirbelsäule
  • degenerativen Veränderungen der Wirbelsäule
  • Nervenwurzelreizungen
  • ausstrahlenden Beschwerden in Arme oder Beine
  • eingeschränkter Segmentbeweglichkeit
  • anhaltenden Beschwerden nach Wirbelsäulenoperationen

Ob eine Behandlung mit der s-caT geeignet ist, hängt immer vom individuellen Befund, der Ursache der Beschwerden und möglichen Begleiterkrankungen ab.

Unser Behandlungskonzept

Die s-caT ist kein isoliertes Standardverfahren, sondern wird in ein individuelles Behandlungskonzept eingebunden.

Vor der Behandlung steht eine sorgfältige Diagnostik. Erst wenn eingeordnet wurde, welche Strukturen an den Beschwerden beteiligt sein können, entscheiden wir gemeinsam, ob eine segmentfokussierte Dekompression medizinisch sinnvoll ist.

Je nach Beschwerdebild kann die s-caT mit weiteren konservativen Verfahren kombiniert werden, zum Beispiel mit Physiotherapie, medizinischer Trainingstherapie, POWERSPINE®, Bewegungsanalyse oder gezielter Schmerztherapie.

Ablauf der s-caT-Therapie

1

Persönliches Gespräch

Am Anfang steht eine ausführliche Anamnese. Wir besprechen, wo Ihre Beschwerden auftreten, seit wann sie bestehen und wodurch sie ausgelöst oder verstärkt werden.

2

Sorgfältige Diagnostik

Anschließend untersuchen wir, welche Strukturen der Wirbelsäule beteiligt sein können. Je nach Situation können klinische, funktionelle oder bildgebende Befunde einbezogen werden.

3

Individuelle Therapieplanung

Auf Grundlage der Befunde wird festgelegt, ob die s-caT geeignet ist und welche Wirbelsäulenabschnitte gezielt behandelt werden sollen.

4

Segmentfokussierte Behandlung

Die Behandlung erfolgt computergesteuert und wird auf Ihre Beschwerden und Belastbarkeit abgestimmt.

5

Stabilisierung im Verlauf

Im weiteren Verlauf kann die Therapie durch aktive Maßnahmen ergänzt werden, um Beweglichkeit, Kraft und Belastbarkeit langfristig zu verbessern.

Sensor- und Computerassistierte Wirbelsäulentraktion (s-caT) im painchanger®-Konzept

Die Sensor- und Computerassistierte Wirbelsäulentraktion (s-caT) kann ein Baustein innerhalb des painchanger®-Konzepts sein.

Sie ergänzt die präzise Diagnostik und individuelle Therapieplanung um ein nichtoperatives Verfahren zur gezielten Entlastung der Wirbelsäule. Ziel ist es, Beschwerden zu reduzieren, die Beweglichkeit zu verbessern und die Belastbarkeit im Alltag zu unterstützen.

Mehr über das painchanger®-Konzept erfahren

Häufige Fragen zur Intelligent Decompression Unit

s-caT steht für Sensor- und Computerassistierte Wirbel­säulen­traktion. Gemeint ist eine computer­gesteuerte, segment­fokussierte Entlastung einzelner Bereiche der Wirbelsäule.

Die Behandlung kann unter anderem bei Bandscheibenbeschwerden, Nervenwurzelreizungen, Beschwerden der Hals- oder Lendenwirbelsäule sowie bei degenerativen Veränderungen sinnvoll sein.

Nein. Die s-caT ist ein nichtoperatives Therapie­verfahren zur gezielten Entlastung der Wirbelsäule.

Die s-caT dient vor allem der Entlastung bestimmter Wirbelsäulensegmente. POWERSPINE® zielt dagegen auf die aktive Kräftigung der tiefen stabilisierenden Rückenmuskulatur.

Ja. Je nach Befund kann die Behandlung mit Physiotherapie, medizinischer Trainingstherapie, POWERSPINE®, Bewegungsanalyse oder Schmerztherapie kombiniert werden.

Ja. Vor der Behandlung steht eine sorgfältige Diagnostik. Erst danach entscheiden wir, ob die s-caT für Ihre Beschwerden infrage kommt.

Kontakt Aufnehmen

Gern beantworten wir Ihre Fragen: Direkt über das Kontaktformular kontakt aufnehmen

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Wirbelsäule gezielt entlasten lassen

Gerne prüfen wir in einem persönlichen Termin, ob die Sensor- und Computerassistierte Wirbelsäulentraktion (s-caT) für Ihre Beschwerden geeignet ist und welche Behandlung für Sie sinnvoll sein kann.